Microsoft teilt sich in die sieben Core Business
Units[1] (http://www.microsoft.com/mscorp/articles/business.asp)
Windows Client, Information Worker, Microsoft Business Solutions,
Server and Tools, Mobile and Embedded Devices, MSN, und Home and
Entertainment:
Windows Client. Im Geschäftsbereich Windows Client fallen
die Microsoft-Betriebssysteme Windows XP, Windows 2000, und Windows
Embedded. Auf 96%(http://futurezone.orf.at/futurezone.orf?read=detail&id=211494)
aller neu verkauften Personalcomputern ist ein Betriebssystem
von Microsoft installiert. Der hohe Marktanteil bei Betriebssystemen
ist die Grundlage des Microsoft-Monopols und der hohen Verbreitung
des Internet Explorers sowie des Windows Media Players, weil diese
beiden Programme standardmäßig mit den Windows-Betriebssystemen
mitgeliefert werden. 94,8%(http://futurezone.orf.at/futurezone.orf?read=detail&id=211494)
aller Internetnutzer surfen mit dem Internet Explorer durchs Internet,
obwohl dieser leider sehr viele bekannte Sicherheitsprobleme besitzt
und diverse Standards nicht unterstützt.
Information Worker. Über die Sparte Information Worker werden
alle Anwendungsprogramme ("stand-alone desktop applications")
entwickelt und vertrieben. Dazu gehören auch die Programme
der Microsoft Office Familie Microsoft Word, Microsoft PowerPoint,
Microsoft Excel und Microsoft Outlook. Auch der weit verbreitete
Internet Explorer und der Windows Media Player gehören in
die Information Worker Sparte.
Microsoft Business Solutions. Diese Sparte richtet sich ausschließlich
an Unternehmen. Sie bietet Software fürs Finanzmanagement,
Supply-Chain-Management, Customer-Relationship-Management, und
E-Business(http://www.microsoft.com/germany/businesssolutions/bereich/default.mspx).
Server and Tools. In der Sparte Server and Tools vertreibt Microsoft
seine Serverprodukte (u.a. Windows Server, SQL Server, IIS Server).
Auch die Windows-Entwicklungswerkzeuge (z.B. Visual Studio), mit
deren Hilfe Programmierer neue Software schreiben, werden über
diesen Geschäftsbereich vertrieben. Darüber hinaus werden
Dienstleistungen wie Schulungen und Beratung für Kunden und
Entwickler angeboten. Die Beziehung zu den Entwicklern ist dabei
besonders wichtig, weil die Anzahl der Entwickler über den
Erfolg der Windows-Plattform mitentscheidet.
Mobile and Embedded Devices. Dieser Geschäftsbereich entwickelt
Betriebssysteme und Anwendungsprogramme für mobile Geräte
wie PDAs, Smartphones, und Mobiltelefonen. Seit Jahren versucht
Microsoft über diese Sparte auf dem Mobilfunkmarkt Fuß
zu fassen. Doch durch Nokia und den hohen Marktanteil seines Symbian-Betriebssystems
für Handys ist dieses bisher nicht gelungen (http://derstandard.at/?id=1657503).
MSN. Im MSN (Microsoft Network) hat Microsoft seine Internetaktivitäten
gebündelt. Dazu gehört unter anderem der mit 170 Millionen
Benutzern größte E-Mail-Dienst der Welt Hotmail. Im
Vergleich dazu erscheinen die beiden größten deutschen
E-Mail-Anbieter GMX und Web.de mit 18(http://www12.gmx.net/de/cgi/gmxag?LANG=de&AREA=gmxag_aufeinenblick)
bzw. 6,9 (http://www2.webdeag.de/de/Presseservice/Hintergrundberichte/
Unternehmen/2004/unternehmensportraet.htm?si=1ac8I.1btkfZ.2lKxtQ.3f*)
Millionen Nutzern eher klein. Zu MSN gehört außerdem
das MSN-Portal welches hauptsächlich der Bündelung verschiedener
Intenetdienste wie z.B. E-Mail, Instant Messaging, Internetsuche
und Informatiosangeboten dient und zu den meist frequentierten
Seiten im Internet gehört(http://www.alexa.com/site/ds/top_500).
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