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Geschichte

Nach der Gründung 1975 verkaufte Microsoft einen BASIC-Interpreter, der schnell wegen seiner Qualität bekannt wurde. Weil Microsofts BASIC immer beliebter wurde, fingen andere Hersteller an, Produkte zu entwickeln, die kompatibel zu Microsofts BASIC-Syntax waren. So wurde BASIC ein Quasistandard und die Firma eroberte den Markt. Später versuchten sie in Zusammenarbeit mit einer großen Zahl weiterer Unternehmen einen Homecomputer-Standard namens MSX einzuführen, der sich gegen die anderen inkompatiblen Homecomputer durchsetzen sollte. Er wurde sogar ziemlich populär, besonders in Europa und Japan. Doch der IBM-PC setzte der Ära der "Homecomputers" ein Ende und so auch dem MSX.
Der Name "Micro-soft" (für Microcomputer Software) wurde zum ersten mal am 29. November 1975 von Bill Gates in einem Brief an Paul Allen benutzt. Am 26. November 1976 wurde "Microsoft" eine eingetragene Marke.
Ende 1980 erwarb Microsoft für 10.000 US-Dollar die Rechte am "Quick and Dirty Operating System" von Seattle Computer Products und benannte es um in MS-DOS ("Microsoft Disk Operating System"). International Business Machines (kurz IBM), die ein Betriebssystem für ihren neuen IBM-PC brauchten, schlossen einen Vertrag mit Microsoft und lieferten MS-DOS 1981 unter dem Namen PC-DOS zusammen mit dem IBM-PC aus. Allerdings behielt Microsoft sich das Recht vor, die Software als MS-DOS an andere Hersteller zu lizenzieren. In den frühen 90ern kam eine Flut an IBM-PC-Klonen und Microsoft wurde schnell zum führenden Betriebssystemhersteller.
Die Software, die auf der neuen PC-Hardware lief, war technisch nicht unbedingt besser als die frühere, aber sie war deutlich billiger, und so schlossen sich Millionen von Menschen der Computerrevolution an. Und Microsoft profitierte vom PC-Boom.
Die Firma Microsoft, die über immer mehr Geld verfügte, entwickelte verschiedenste Arten von Software-Produkten, z.B. Compiler und Interpreter für verschiedene Programmiersprachen, sowie Programme zur Textverarbeitung und andere Office-Software.
Einige davon waren erfolgreich, andere nicht. Häufig waren die frühen Versionen der Microsoft-Produkte fehlerhaft, dafür wurden viele der Produkte in späteren Versionen um so besser. Im Jahre 2000 waren viele marktführend.
Microsoft hat viel Geld in Marketing, Entwicklung und Service gesteckt, aber auch darein, dass sich ihre Produkte nahtlos in einander einfügen, um es dem Benutzer möglichst leicht zu machen.
Sie haben versucht, durch die Bekanntheit ihrer Marke "Windows", auch in anderen Bereichen erfolgreich zu sein. Z.B. mit Produkten wie Windows CE für PDAs und ihrem "Windows powered" Smartphone Produkten.
Am 22. Juli 2004 hat Microsoft bekannt gegeben, dass es seine hohen Barreserven auflösen will. Es ist geplant, in den kommenden Jahren Aktien des Unternehmens im Wert von ca. 30 Mrd. Dollar pro Jahr zurückzukaufen. Insgesamt hat die Transaktion ein Volumen von 75 Mrd. US-Dollar.


 
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