Eine
Wahl die man sich sehr gut überlegen sollte, da man NTFS nicht mehr
nach FAT zurückkonvertieren kann (mit z.B. Partition Magic8 ist dies
möglich). Umgekehrt geht es zwar, aber konvertierte Laufwerke haben
eine schlechtere Performance, wegen ihrer kleinen Clustergröße.
Möchtest Du mehrere Betriebssysteme installieren, gilt folgendes zu beachten:
1) MS-DOS kann nur FAT lesen und schreiben.
2) Win9x/ME kann nur FAT/FAT32 lesen und schreiben.
3) Windows 2000 / XP kann FAT, FAT32 und NTFS lesen.
4) NT4 kann FAT und das alte NTFS lesen (nicht das von Windows 2000/ XP).
5) Alles andere kann nicht gelesen werden. Diese Partition sind dann unsichtbar.
Anmerkung:
Möchtest Du noch andere Betriebssysteme außer Windows 2000/XP laden,
musst Du die primäre Partition mit FAT/FAT32 formatieren.
Wenn du auf eine Partition nur von Windows 2000/XP zugreifen möchtest, hast du eine freie Auswahl.
NTFS
Maximale Größe: 2 TerraByte (16 ExaByte theoretisch)
Maximale Dateigröße: Nur durch die Größe des Datenträgers beschränkt.
FAT32
Maximale Größe: 2 TerraByte (Unter XP können nur Platten bis 32 GB formatiert werden).
Maximale Dateigröße: 4 GB
FAT
Maximale Größe: 4 GB
Maximale Dateigröße: 2 GB
Bei
heutigen Festplatten mit FAT32 stößt man an seine Grenzen, wenn man sie
unter Windows XP formatieren möchte. FAT kann man den etwas schnelleren
Zugriff zu gute halten. NTFS ist jedoch wesentlich stabiler.
Datenverluste beim Absturz sind dabei nahezu ausgeschlossen.
FAT/FAT32
FAT benutzt eine simple Tabelle zum speichern der Dateieinträge.
Bei FAT verbleiben nach einem Absturz Dateifragmente, die komplette Datei kann beschädigt sein.
Keine Sicherheitsattribute möglich.
Inhaltsverzeichnis (FAT) am Anfang.
Schreibt die Dateien hintereinander.
Nur ASCII Zeichen werden unterstützt.
Nur ein Datenstrom möglich.
NTFS
NTFS loggt alle Änderungen in Echtzeit, um den Datenverlust beim Absturz zu minimieren.
Sicherheitsattribute werden vererbt.
Inhalsverzeichnis (MFT) in der Mitte.
NTFS verwendet eine Baumstruktur um seine Dateieinträge zu speichern.
Akzeptiert alternative Datenströme in Dateien.
Schreibt Dateien intelligent, um Fragmentierung zu verhindern.
Unterstützt UNICODE Zeichen im Dateinamen.
Vorteile von NTFS:
Festlegen von Sicherheitsattributen.
Überwachen von Dateizugriffen.
Verschlüsselung von Daten.
Setzen von Kontingenten für Benutzer.
Weniger Defragmentierung.
Verschiedene Papierkörbe für verschiedene Benutzter.
Komprimieren einzelner Dateien oder ganzer Datenträger.
Eingeschränkte Benutzer können nichts kaputt machen.
Dateinamen bis 255 Zeichen.
Fett = Kann unter Windows XP- Home-Edition nicht genutzt werden! |