Corona-Krise: Helios setzt in der Ausbildung auf digitale Lernformate

Aufgrund der Corona-Krise sorgen sich die Auszubildenden in Deutschland, ihre Abschlüsse nicht regulär absolvieren zu können. Denn die Lehrveranstaltungen in den Berufsschulen fallen seit Mitte März aus oder werden verschoben. Damit die Pflegeschülerinnen und -schüler ihre Ausbildung wie geplant abschließen können, hat Helios den Unterricht an die Situation angepasst – und setzt vermehrt auf digitale Lernformate.

Ungefähr zwei Drittel der Pflege-Auszubildenden bei Helios absolvieren den Theorieteil der Ausbildung in den Helios Bildungszentren. Damit den Helios Schülerinnen und Schülern durch die Corona-Krise kein Nachteil entsteht, setzt Europas größter privater Krankenhausbetreiber alles daran, alle Lerninhalte gemäß dem geplanten Lehrplan zu vermitteln. „Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Auszubildenden bewusst. Daher stand es für uns von Anfang an fest, dass wir Angebote schaffen müssen, die eine reibungslose Weiterführung der Ausbildung ermöglichen. Gemeinsam mit unseren Lehrkräften und weiterer interner Unterstützung haben wir gute Konzepte an unseren jeweiligen Standorten entwickelt, sodass wir auch mit den neuen Lehrgängen wie geplant im März und April starten konnten“, sagt Corinna Glenz, Helios Geschäftsführerin Personal.

Der Unterricht bei Helios läuft seit Mitte März fast komplett digital über sogenannte E-Learning-Kurse. Zuvor wurden zentrale Handlungsempfehlungen entwickelt, die den Leitungen der insgesamt 29 eigenen Helios Bildungszentren mit Pflegeschulen Spielraum für eine lokale Ausgestaltung lassen, insbesondere unter Beachtung der Länderverordnungen. Regelmäßig telefonieren alle Bildungszentren-Leiter und die Fort- und Weiterbildungsbeauftragten miteinander, um sich abzustimmen und Erfahrungen auszutauschen. Zudem wurden alle Lehrkräfte intensiv für das E-Learning geschult. Das Ziel ist, dass die Ausbildung wie gewohnt weiterläuft und der theoretische Unterricht durch digitale Kurse abgedeckt wird. Dies gilt insbesondere für die Abschlussklassen.

„Für uns ist das wichtigste, dass keine Theoriestunde ausfällt. An einigen unserer Ausbildungsstätten haben wir auch Praxisblöcke vorgezogen, sodass die Theoriestunden etwas später stattfinden werden. Auch hier werden alle Theoriestunden nach Lehrplan absolviert, damit alle unsere Helios Pflegeschülerinnen und -schüler ihre Ausbildung regulär abschließen können“, erklärt Mandy Dietel, Zentrale Koordinatorin Ausbildung bei Helios.

Die meisten Helios Kliniken und Bildungszentren stellen den Auszubildenden einen Laptop zur Verfügung, sodass jeder von den Schülerinnen und Schülern die E-Learning-Angebote nutzen kann. Für Fragen und Hilfestellungen stehen die Helios Lehrkräfte jederzeit telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.

Nach anfänglicher Skepsis sind die Auszubildenden inzwischen sehr überzeugt vom digitalen Unterricht: „Ich hatte zunächst Sorge, dass durch das E-Learning Wissenslücken entstehen und ich dann schlechte Bewertungen in der Zukunft bekomme. Aber jetzt habe ich diese Angst nicht mehr. Der Unterrichtsstoff wird durch die Lehrkräfte hervorragend herübergebracht und man hat Möglichkeiten sein Wissen zu festigen und es zu testen“, sagt Jaden Rostowski, Auszubildender im zweiten Lehrjahr im Helios Bildungszentrum Mansfeld-Südharz.

Dennoch vermissen die Helios Auszubildenden auch den persönlichen und direkten Austausch mit den Lehrern und Klassenkameraden. „Unsere Lernbar und die Telefonkonferenzen funktionieren echt gut. Zu verbessern gibt es da für mich nichts, außer wieder normal in die Schule gehen zu können. Das wäre wirklich toll“, findet Felix Baum, ebenfalls Auszubildender im zweiten Lehrjahr im Helios Bildungszentrum Mansfeld-Südharz.

Das Thema E-Learning erlebt derzeit notgedrungen einen großen Schub, in dem Helios auch viele Chancen sieht. Aufgrund der Situation wird sehr eng zwischen den Bildungszentren zusammengearbeitet, sodass die Schulen schon jetzt viel voneinander lernen konnten. Davon will Helios auch langfristig profitieren und künftig generell vernetzter arbeiten und die Auszubildenden mit noch innovativeren Lehr- und Lernmethoden begleiten.

Die Pressemitteilung als PDF-Dokument sowie Bildmaterial stehen Ihnen auf unserer Webseite zur Verfügung unter:

www.helios-gesundheit.de/ausbildung_corona

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Ines Balkow,
ines.balkow@helios-gesundheit.de

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